Wie formuliert man eine rechtssichere Stellenanzeige?
Eine rechtssichere Stellenanzeige ist so formuliert, dass sie kein Indiz für eine Benachteiligung nach dem AGG liefert. Praktisch heißt das: geschlechtsneutrale Bezeichnung oder der Zusatz (m/w/d), keine Alters-, Herkunfts- oder Gesundheitsanforderungen ohne sachlichen Grund, keine Formulierung wie «Muttersprachler» und keine Anforderungen, die nichts mit der Tätigkeit zu tun haben.
Warum das wichtig ist
Der Zusatz (m/w/d) ist seit der dritten Geschlechtsoption Standard und für sich genommen kein Freibrief: Wer im Fließtext «unseren neuen Kollegen» sucht, ein «junges Team» verspricht oder «Deutsch als Muttersprache» verlangt, liefert das Indiz trotzdem. Streichen lohnt sich auch aus einem zweiten Grund — lange Muss-Listen kosten genau die Bewerbungen, wegen derer die Anzeige geschaltet wurde.
So hilft Teamtailor
Teamtailor arbeitet mit wiederverwendbaren Vorlagen und Textbausteinen je Stellentyp, sodass geprüfte Formulierungen nicht bei jeder Ausschreibung neu entstehen, und hält jede veröffentlichte Fassung nachvollziehbar fest.



