Was ist ein Arbeitszeugnis?
Das Arbeitszeugnis ist die schriftliche Beurteilung, auf die Beschäftigte in Deutschland beim Ausscheiden Anspruch haben (§ 109 GewO). Es muss wahr und zugleich wohlwollend sein — aus diesem Widerspruch ist eine Formelsprache entstanden: «stets zur vollsten Zufriedenheit» entspricht der Note sehr gut, «zur Zufriedenheit» dagegen einem Ausreichend. Recruiterinnen und Recruiter lesen es im Screening mit.
Warum das wichtig ist
Für das Screening ist das Zeugnis eine Quelle mit begrenztem Wert. Die Formeln werden häufig von der ausscheidenden Person selbst entworfen, und versteckte Geheimcodes sind unzulässig. Wer allein daraus schließt, liest Textbausteine statt Leistung — und benachteiligt Bewerbende aus Ländern ohne diese Tradition. Ergiebiger ist, die Punkte im strukturierten Interview gezielt nachzufragen.
So hilft Teamtailor
Teamtailor legt Zeugnisse und andere Nachweise am Bewerberprofil ab, wo sie neben den Interviewbewertungen stehen und denselben Zugriffs- und Löschregeln unterliegen wie die übrigen Bewerbungsunterlagen.



